Mit Erasmus+ nach Tschechien: Auszubildender Illia berichtet von seinen Erfahrungen

Illia ist im zweiten Ausbildungsjahr zum Elektroniker bei Wirthwein Medical und sammelt mit Erasmus+ wertvolle Erfahrungen über Ländergrenzen hinweg.

Unser Auszubildender Illia, der sich im ersten Ausbildungsjahr zum Elektroniker befindet, verbrachte im Rahmen der Erasmus+-Mobilität der Berufsschule zwei Wochen in Sokolnice (Tschechien). Dort konnte er sein Fachwissen erweitern, neue Kontakte knüpfen und wertvolle internationale Erfahrungen sammeln. Im Interview berichtet er von seinen Eindrücken.

Wie hat dir die Erasmus+-Mobilität insgesamt gefallen?

Mein Gesamteindruck der Reise war durchweg positiv. Der Aufenthalt war sehr interessant, abwechslungsreich und hat viel Spaß gemacht. Besonders die Kombination aus fachlichem Lernen und gemeinsamen Freizeitaktivitäten machte die Reise für mich zu einer wertvollen Erfahrung.

Wie war dein erster Eindruck, als du in Tschechien angekommen bist?

Wir wurden von der Partnerschule herzlich begrüßt und bekamen zunächst eine Einführung in den Ablauf der kommenden Tage. Anschließend wurden uns unsere Zimmer im Internat gezeigt. Vom Aufbau und Erscheinungsbild her erinnerte mich die Schule an meine ehemalige Schule in der Ukraine. Dadurch kam mir die Umgebung schnell vertraut vor.

Was hast du fachlich gelernt?

Wir haben uns intensiv mit Photovoltaikanlagen beschäftigt und viel über ihren Aufbau, ihre Funktionsweise und den Anschluss gelernt. Außerdem ging es um Kabeltechnik und verschiedene Verbindungstechniken. Besonders spannend fand ich den Vergleich zwischen Deutschland und Tschechien, weil einige Arbeitsabläufe dort anders geregelt sind.

Gab es ein besonderes Highlight?

Ja, die Besichtigung des Unternehmens ABB. Dort konnten wir sehen, wie Transformatoren und andere elektrotechnische Komponenten hergestellt werden. Besonders interessant fand ich auch die Leitstelle zur Fernüberwachung elektrischer Anlagen.

Wie war der Austausch mit den tschechischen Auszubildenden?

Der Austausch war super. In den Pausen und bei den gemeinsamen Freizeitaktivitäten konnten wir uns gut kennenlernen. Wir haben überwiegend Englisch gesprochen, teilweise aber auch Tschechisch und Polnisch.

Welchen Eindruck hat das Kultur- und Freizeitprogramm bei dir hinterlassen?

Auch das Kultur- und Freizeitprogramm hinterließ bei mir einen bleibenden Eindruck. Besonders gut hat mir die tschechische Küche gefallen. Außerdem haben wir Brünn und Prag besucht, waren im Schwimmbad, haben Lasertag gespielt und gemeinsam gegrillt. Vor allem das Nationalmuseum in Prag und die kulturellen Eindrücke der tschechischen Hauptstadt haben mir sehr gefallen.

Was nimmst du von der Reise mit?

Ich konnte mein Fachwissen erweitern, meine Sprachkenntnisse verbessern und viele neue Menschen kennenlernen. Vor allem der internationale Austausch war für mich eine wertvolle Erfahrung.

Würdest du anderen Auszubildenden eine Erasmus+-Mobilität empfehlen?

Auf jeden Fall. Man lernt nicht nur fachlich viel dazu, sondern sammelt auch persönliche Erfahrungen, entdeckt neue Kulturen und knüpft internationale Kontakte.

Gemeinsamer Ausflug nach Prag mit Besichtigung der historischen Altstadt.

Anhand einer Schaltungszeichnung übten die Auszubildenden die fachgerechte Verdrahtung eines Anschlusskastens für eine Photovoltaikanlage im Rahmen einer realitätsnahen Simulation.